Risiko einer Anfechtungsklage: Was ich als Verwalter dagegen tun kann

59.0069.00

Datum: 17.03.2022
Zeit: 17:30 – 19:00 Uhr
MaBV: 1,5 Stunden
Referent: Jörg Bach

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Artikelnummer: WEB-6 Kategorie:

Termin:

17.03.2022, 17:30 – 19:00 Uhr

Inhalte:

Die Willensbildung in einer Wohnungseigentümergemeinschaft erfolgt in Form von Beschlussfassungen in Eigentümerversammlungen. Diese Beschlüsse können von den Eigentümern, sollten sie mit dem Ergebnis nicht einverstanden sein, binnen Monatsfrist beim zuständigen Amtsgericht angefochten und damit einer Überprüfung unterzogen werden. Dies auch dann, wenn der angefochtene Beschluss mit der Mehrheit der Stimmen oder sogar mit Allstimmigkeit gefasst worden ist. Das zuständige Gericht prüft dann, ob der angefochtene Beschluss ordnungsmäßiger Verwaltung entspricht und insoweit mit den Regelungen des Wohnungseigentumsgesetztes in Einklang steht. Neben der materiell-rechtlichen Überprüfung eines Beschlusses, beispielsweise, ob tatsächlich ein Sanierungsbedarf für die Durchführung einer beschlossenen Baumaßnahme besteht, prüft das Gericht auch die formelle Ordnungsmäßigkeit des Beschlusses, also, ob die Einladungsfrist gewahrt ist, die Einladung auch alle Tagesordnungspunkte ausweist, oder beispielsweise auch, ob der Beschluss von seinem Wortlaut her hinreichend bestimmt gefasst worden ist. Ein Beschluss kann rein wegen formeller Fehler vom Gericht aufgehoben werden, mit der Folge, dass nicht nur der Beschluss hinfällig ist, sondern die Gemeinschaft – als im Verfahren beklagte Partei – auch die gesamten Prozesskosten zu tragen hat. Gerade bei großen Maßnahmen, die beschlossen worden sind, kann dies sehr teuer werden. Für Sie als gewerbsmäßiger WEG-Verwalter birgt dies deshalb ein erhebliches Haftungspotential, denn Sie haben für die Einhaltung der formellen Aspekte zu sorgen. Was Sie tun können, um Anfechtungen bestmöglich zu vermeiden und wo die häufigsten Fehler in der Praxis vorzufinden sind, erfahren Sie bei unserem Webinar.

MaBV-Anerkennung:

Die angebotenen Webinare werden mit 1,5 Zeitstunden zum Nachweis der Weiterbildung gemäß § 15b Absatz 1 MaBV  zertifiziert. Nach einem vom Gesetzgeber geforderten kleinen Test als Erfolgskontrolle, stellt die EIA ein entsprechendes Teilnahmezertifikat aus.

Inhaltliche Anforderungen an die Weiterbildung für Wohnimmobilienverwalter: 4.4.2 Beschlussfassung

Referent:

Jörg Bach

Technische Voraussetzungen:

Um in unseren Webinaren Fachwissen in komprimierter Form flexibel, interaktiv und ortsunabhängig erwerben, benötigen Sie Zur Webinarteilnahme:

  • ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet, Smartphone)
  • eine stabile Internetverbindung
  • die Möglichkeit der Audiowiedergabe

(Kamera und Mikrofon sind nicht notwendig)

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