Wohnungseigentum wird immer unerschwinglicher

Der vom IVD-Bundesverband errechnete Erschwinglichkeitsindex belegt es: Es wird für deutsche Haushalte von Jahr zu Jahr schwieriger, sich Wohnungseigentum zu leisten. Der Erschwinglichkeitsindex wird auf Basis der Faktoren: Preise, Gehälter und Zinsniveau errechnet.

Bundesweit betrug der durchschnittliche Erschwinglichkeitsindex im 4. Quartal 2017: 122,63. Im Vorjahreszeitraum lag der Wert bei 134,29. Dies bedeutet, dass es im Vorjahr noch wesentlich leichter (erschwinglicher) war, sich Wohnungseigentum zu leisten. Den günstigsten Erschwinglichkeitswert (Index: 94) unter den sieben größten Städten Deutschland erzielt Berlin. Dort müssen Haushalte nur 26,5 % ihres Nettoeinkommens für den Immobilienkauf aufwenden. Hingegen müssen in München bei einem Erschwinglichkeitsindex von 46,7 sogar mehr als 54% des Nettoeinkommens investiert werden. Freiburg ist mit einem Index von 63,5 die unerschwinglichste Mittelstadt in Deutschland. Lt. IVD soll der Index aber kurz- bis mittelfristig nicht mehr weiter steigen. Es ist jetzt also ein guter Zeitpunkt, um Wohneigentum zu erwerben.